Herbstshooting Stuttgart – Wenn der Herbst zu leuchten beginnt
Der Sommer verabschiedet sich. Ganz langsam.
Ich liebe diese letzten warmen Tage des Jahres. Noch einmal barfuß durchs Gras laufen. Noch einmal die Lieblingsstelle am Bach besuchen. Die Obstbäume tragen ihre letzten Äpfel und die Wiesen sind voller Gräser und Kräuter, die im Abendlicht leuchten.
Es ist dieses besondere Dazwischen, das den Herbst für mich ausmacht. Der Sommer klingt langsam aus und gleichzeitig kündigen sich die ersten kühleren Tage an. Noch ist es warm genug, um den Abend draußen zu genießen, aber die Luft fühlt sich schon anders an. Frischer. Ruhiger. Die Natur verändert sich jeden Tag ein kleines Stück.
Genau das liebe ich am Herbst. An manchen Abenden schenkt er uns noch einmal warmes, goldenes Licht, das die Gräser zum Leuchten bringt. An anderen ziehen Nebel über die Wiesen oder ein leichter Nieselregen taucht die Landschaft in eine ganz andere Stimmung. Plötzlich wirken die Farben kräftiger, die Bilder bekommen mehr Tiefe und selbst ein grauer Tag kann seinen ganz eigenen Zauber haben.
Für mich ist der Herbst deshalb eine der schönsten Jahreszeiten zum Fotografieren. Weil er nie gleich ist. Jeder Abend erzählt seine eigene Geschichte
und genau das macht diese Erinnerungen so besonders.
Zauberlicht
Es ist dieses Zauberlicht, auf das ich mich jedes Jahr freue.
Die Sonne steht tiefer, die Gräser beginnen zu leuchten und selbst eine schlichte Wiese wirkt plötzlich besonders. Oft braucht es gar keine bunten Blätter. Hohe Gräser, wilde Kräuter oder eine Obstbaumwiese mit ihren letzten Äpfeln reichen völlig aus, um diese besondere Stimmung entstehen zu lassen.
Das Schönste daran: Wir müssen nicht mehr bis kurz vor Sonnenuntergang warten. Schon viel früher taucht das warme Herbstlicht die Landschaft in weiche Farben und schenkt uns genau die Atmosphäre, die ich an dieser Jahreszeit so liebe.
Nicht jeder Herbst sieht gleich aus
Viele denken beim Herbst sofort an bunte Blätter. Ich denke an Obstbaumwiesen. An wilde Gräser, die im Abendlicht leuchten. An die letzten Äpfel, die noch an den Bäumen hängen. Genau diese Landschaften liebe ich. Sie sind natürlich, ein bisschen wild und machen den Herbst für mich jedes Jahr aufs Neue zu einer meiner liebsten Jahreszeiten zum Fotografieren.
Du liebst Schwarz?
Der Herbst überrascht mich jedes Jahr aufs Neue. Es gibt diese warmen Abende voller goldenem Licht. Und dann gibt es Tage, an denen Nebel über den Wiesen liegt, ein feiner Nieselregen die Landschaft verändert oder die Gräser noch vom Morgentau glitzern.
Viele denken bei so einem Wetter zuerst daran, ihr Shooting zu verschieben. Ich denke an die besondere Stimmung, die genau dadurch entsteht.
Nasse Wiesen spiegeln das Licht, Nebel lässt den Hintergrund ganz ruhig wirken und die Farben bekommen plötzlich eine Tiefe, die an einem strahlenden Sommertag oft gar nicht möglich ist. Selbst ein Hund mit leicht nassem Fell fügt sich auf einmal perfekt in diese Atmosphäre ein.
Gerade diese Tage schenken Bildern Charakter. Sie wirken ruhiger, echter und manchmal fast ein bisschen mystisch – Erinnerungen, die sich von den klassischen goldenen Herbstbildern unterscheiden und genau deshalb so besonders sind.
Der Herbst spielt nach seinen eigenen Regeln.
Mal schenkt er uns einen goldenen Abend. Mal zieht Nebel über die Wiesen oder ein leichter Nieselregen begleitet unser Shooting und genau das liebe ich.
Viele schauen bei Regen oder Nebel zuerst auf die Wetter-App und hoffen auf Sonnenschein. Ich schaue darauf, welche Stimmung dieser Tag mitbringt. Denn oft sind es genau diese Shootings, die mich am Ende am meisten begeistern.
Ein bisschen Wind bringt Bewegung in Kleider und Haare. Feine Regentropfen lassen Wiesen und Gräser leuchten. Nebel schenkt den Bildern Ruhe und Tiefe. Solange es nicht in Strömen regnet, musst du vor Herbstwetter keine Angst haben.
Im Gegenteil. Wenn wir bereit sind, uns auf die Stimmung des Tages einzulassen, entstehen oft Bilder, die wir an einem perfekten Sonnentag niemals hätten machen können.
Der Herbst bewegt sich. Und genau das macht ihn so besonders
Gräser tanzen im Wind. Blätter wirbeln durch die Luft. Das warme Abendlicht verändert sich mit jeder Minute und manchmal zieht ganz langsam Nebel über die Wiesen.
Genau diese kleinen Augenblicke lassen sich in einem Bewegten Moment auf eine ganz besondere Weise festhalten. Ein kurzer Film zeigt nicht nur, wie der Herbst aussah, sondern auch, wie er sich angefühlt hat.
Wenn dein Hund voller Freude durch die Wiese rennt, dein Kleid im Wind schwingt oder ihr gemeinsam durch das letzte warme Licht des Tages lauft, entstehen Erinnerungen, die in Bewegung noch einmal eine ganz andere Tiefe bekommen.
Denn manche Momente möchte man nicht nur ansehen. Man möchte sie wieder fühlen.
Wenn die frostigen Morgen häufiger werden.
Die letzte Wärme des Sommers ist längst verschwunden. Morgens glitzern Tau und Raureif auf den Wiesen, Nebel liegt über den Feldern und die Natur wird von Tag zu Tag ruhiger.
Es ist die Zeit, in der der Herbst dem Winter langsam die Hand reicht. Wenn du neugierig bist, wie aus Nebel, Frost und Schnee diese ganz besondere Winterstimmung entsteht, begleite mich noch ein Stück weiter.